Mira & Andreas: Rustikale Scheunenhochzeit Hochzeiten, hübsch selbstgemacht, rustikal schön Farben

Manchmal wird die wahre Liebe einem schon in frühen Kindertagen an die Seite gestellt. Auch, wenn es zunächst keine Liebe ist. Bloß Freundschaft. Bei Mira und Andreas war es genau so. Aus ihrer Freundschaft in Kindertagen ist später in der Jugend die große Liebe geworden – und heute noch hält sie beständig ihre Kraft. Für immer. So eine Liebesgeschichte gehört nun mal gefeiert. Mit einer wildromantischen DIY-Scheunenhochzeit auf dem Deutschhof. Ein malerischer Hochzeitstraum in Rosa, Kupfer, Braun und Grau, um genau zu sein. Und mit unzähligen selbst gemachten Hochzeitsdetails. Wie gut, dass Hochzeitsfotografin Alina Schessler das alles und noch mehr bildgewaltig für die Ewigkeit festgehalten hat. 

Ich war bei meiner Schwester in den USA zu Besuch. Wir sind abends spazieren gegangen und an einem See mit Steg auf das Wasser hinaus vorbei gekommen, der war mit vielen Kerzen dekoriert. Ich meinte zu meiner Schwester, dass wir schnell weitergehen sollten, da hier wohl jemand einen Heiratsantrag machen will. Meine Schwester tat dies ab. Als ich auf den Steg lief, erkannte ich Andreas, der am Ende des Stegs stand und überraschend in die USA nachgeflogen war. Nach liebevollen Worten ging Andreas auf die Knie und fragte, ob ich seine Frau werden will. Ich rief: Ja klar!

Eine Scheune, mitten im Grünen und gute Freunde, die einem diese für eine individuelle Scheunenhochzeit überlassen. Warum auch nicht! Sonst steht die Scheune bis zur Decke voll mit Strohballen und diversen landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten. Zusammen mit Freunden und Familie wurde eben diese komplett ausgeräumt, geputzt und dekoriert. Es wurden Tische und Stühle organisiert, Rasen gemäht und Gestrüpp entfernt, einiges auf- und anderes wieder abgebaut. So lange, bis Glanz in die rustikale Hütte kam. Mit selbst gemachten Dekorationen: Holzschilder, die den Weg zeigten; Holzbretter als Tischläufer, die im Sägewerk aus einem Baumstamm gesägt wurden; Gesellschaftsspiele, die auf der Wiese positioniert wurden und unzählige Glasflaschen, die in Kupfer lackiert zu schmucken Stücken avancierten. „Das alles hat nicht nur unseren eigentlichen Hochzeitstag zu etwas ganz Besonderem gemacht, sondern auch die Vorbereitungszeit mit unseren Herzensmenschen wird unvergesslich bleiben“, erzählt Braut Mira.

Wir haben uns einen bunten und vielfältigen Gottesdienst gewünscht, bei dem sich jeder willkommen und wohl fühlt. Durch die vielen verschiedenen Mitwirkenden ist ein emotionaler und lebendiger Gottesdienst entstanden, der all unsere Erwartungen übertroffen hat.

Zum zweiten Mal als Braut und Bräutigam, gleich nach dem First Look am Waldrand, sahen sich Mira und Andreas in der Kirche. Bei einer traditionellen, kirchlichen Hochzeit wurde so auch vor Gott ihre Liebe besiegelt und das Ehegelübde ausgetauscht: „Lasst uns nicht lieben mit Worten oder der Zunge, sondern mit Tat und Wahrheit.“ Bibel, 1. Johannes 3, 18. Das tat die Braut in ihrem zauberhaften Spitzen-Brautkleid mit rosa Taillenband. Lieblich hielt sie den üppigen Brautstrauß aus weißen Rosen, rosa Pfingstrosen und reichlich Blattwerk in den Händen. Hielt sich daran fest, um etwas Halt im Karussell der Romantik zu finden. Bis dass der Bräutigam ihr endlich die Hand reichte und den restlichen Tag nicht mehr losließ. 

Es war uns wichtig dem anderen ein ganz persönliches, individuelles Eheversprechen zu geben! Keiner wusste, was der andere sagen wird, umso emotionaler und aufregender war es dann in der Kirche, die Worte zum ersten Mal zu sprechen und zum ersten Mal zu hören.

Wir konnten den Tag von Anfang bis Ende aus vollen Zügen total entspannt genießen und ihn mit all unsren Liebsten feiern! Uns war es wichtig, dass sich unsere Gäste wohlfühlen und es ein entspanntes, geselliges Sommerfest wird und niemand einem straffen Zeitplan hinterher hetzen muss. Unsere Hochzeit war unsere absolute Traumhochzeit!

Alle haben etwas zu diesem Fest beigetragen, ob Kuchen, Fingerfood, Programmbeitrag, Auf- und Abbau, und und und. Erst dadurch wurde es zu dem Fest, das wir uns nicht schöner hätten ausmalen können!

Der romantische Zauber der Liebe fand nach der Hochzeit seinen Höhepunkt – in der Scheunenhochzeit, wo sich lange Tafeln unter weißen Wimpeln und Tüchern reihten und Tischdekoration im rustikalem Vintage-Look einzigartige Atmosphäre verströmte. Kerzen brannten in Einmachgläsern, in Kupfer lackierte Flaschen präsentierten weißes Schleierkraut, XXL-Buchstaben markierten die Bar und kleine geometrische Details in Kupfer baumelten glänzend vor Holzstämmen und Heuballen. Kontraste, die zusammen erst spannende Synergie erzeugten. Ein Strahlen und Funkeln hier und da. Doch das Schönste davon gab es wohl beim spontanen Hochzeitstanz, der zum Song „Geschenk“ von Ewig stattfand, zu sehen. Ein besonderer Moment für das Brautpaar, da Freunde die beiden mit Funken sprühenden Wunderkerzen und einem fulminanten Feuerwerk überrascht haben. 

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