Mal Bergauf. Mal Bergab. Aber immer an deiner Seite. Hochzeiten, hübsch selbstgemacht, rustikal schön Farben

„Mal Bergauf. Mal Bergab. Aber immer an deiner Seite“. So lautete das Hochzeitsmotto von Nadine und Miron. Geschuldet ist das Motto ihrer Liebe zu den Bergen. Ob Radfahren, Snowboarden oder Skifahren, unser Brautpaar verbringt gerne Zeit in den Alpen. Dort, Silvester in Ischgl, hielt Miron dann um Mitternacht um die Hand seiner Braut Nadine an. Feuerwerk inklusive. Neben ihrer alpinen Leidenschaft haben die beiden aber auch Benzin im Blut – und zwar das für Zweiräder. Kein Wunder also, dass sie sich bei einem Motorradhersteller kennengelernt haben. Miron im Vertrieb, Nadine als Praktikantin. Die Liebe ließ nicht lange auf sich warten und so gehen und fahren sie seitdem gemeinsam durchs Leben. Übrigens: Heute arbeitet Nadine als Eventmanagerin und hat ihre Hochzeit natürlich selbst geplant.

Uns beide (wir sind aus Thüringen und Sachsen) hat das Interesse an Motorrädern in das kleine Dörfchen Ursensollen in Bayern gezogen. Niemand hätte zu diesem Zeitpunkt geglaubt, dass wir einmal gemeinsam Seite an Seite durchs Leben gehen.

Noch heute erinnere ich mich als wäre es gestern, an den ersten Moment als ich Miron gegenüberstand. Ich konnte nicht fassen wie groß er ist und so einen Namen hatte ich in meinem Leben auch noch nie gehört. Auch Mirons erste Begegnungen mit mir waren für ihn ein Erlebnis. In mir sah er einen völlig neuen Typ Frau. Spontan, schnell zu begeistern für jeden Quatsch, kein Make-up und kein Mädchenkram. Sondern Motorräder, Motocross, Cappies (die normalerweise Männer tragen) und das ganz Besondere „orangene Haare“. Das Interesse war schnell geweckt.

Der Heiratsantrag war an Sylvester völlig überraschend mitten im Schnee und mit Blick auf das schöne Dörfchen Ischgl in Österreich. Ihm war der Tag völlig egal. Ich dachte wir gehen an dem Abend ein paar Meter außerhalb des Dorfes dem Feuerwerk zuschauen, da man mit einem kleinen Fußmarsch einen atemberaubenden Blick auf Ischgl hat. Und somit habe ich ihm in die Karten gespielt, denn ich habe mir die Location unbewusst selbst zurechtgelegt und nichts davon gemerkt.

Der Zeitplan des Tages wurde auf Armbändchen gedruckt, die jeder Gast zum Tragen von uns bekam.

Als Eventmanagerin (ich habe die Hochzeit selbst geplant) hat man grundsätzlich bei jeder Veranstaltung Verbesserungsvorschläge und sieht einfach Dinge die man anders machen kann. Aber selbst ich habe an diesem Tag absolut nichts auszusetzen und keine Vorschläge für Verbesserungen. Es war ein absolut perfekter Tag und auch der Bräutigam war am Ende mit allen Dingen, die er vorher nicht wollte extrem glücklich. Es war für uns ein unvergessliches Wochenende und die beste Entscheidung auch den Freitag mit einzubeziehen, dann so hatten wir sehr viel Zeit für jeden Einzelnen unserer Gäste.

Unser schönster Moment war der Auszug nach der Trauung. Denn da standen sie alle, unsere Lieblingsmenschen, die wir zum Teil sehr selten sehen. Wir sind alle durch viele Kilometer voneinander getrennt. Aber in diesem Moment waren sie alle da um mit uns gemeinsam diesen wichtigen Schritt zu gehen.

Unsere Hochzeitslocation: Wenn ich einmal heirate dann hier!

Wenn es ein Wort für die Hochzeitslocation Priesteregg im österreichischen Leogang gibt, dann „WOW“. Von diesem Chalet-Dorf geht etwas Magisches aus, das man nicht so recht in Worte fassen kann. Man kann es aber fühlen und sehen. Und dieses Magische hat die Hochzeitsfotografin Maria Pirchner in ihren faszinierenden Bildern eingefangen. Die Entscheidung, ihre Hochzeit an diesem Ort zu feiern, fiel während eines Urlaubs. Das Magische erfasste die Verliebten und der Plan stand. Eingeladen haben Nadine und Miron nur wenige Menschen. Dafür aber Lieblingsmenschen, die sie nicht häufig sehen, weil alle viele Kilometer voneinander getrennt sind. Deshalb haben sie sich für ein Hochzeits-Wochenende entschieden, um viel und intensive Zeit mit ihren Liebsten zu verbringen. Als schönsten Moment beschreibt die Braut den Auszug aus der Kirche. Nadine in einem Traumkleid von Essence of Australia, Miron im edlen Zwirn von Herr von Eden und all diese Lieblingsmenschen genießen den Augenblick mit ihnen.

Nach der Trauung ging es für alle zum nächsten Highlight. Die Location für die Feier auf 1.100 Meter. Begrüßt wurden alle durch eine Holzpalette. Das waren 2 Wochen mühsame Handarbeit und stundenlange Malstunden im Keller aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Eine Donutwall hat für mich nicht zum Thema gepasst, deshalb hat ein Freund eine nach meinen Vorstellungen gebaute Brezenwall konstruiert. Im Almgarten gab es ein kleines Unterhaltungsprogramm für Groß und klein. Ein selbst gebautes Jenga mit unserem Hochzeitslogo, eine Karikaturistin die alle Gäste gemalt hat, ein selbst gebasteltes Ringe werfen mit Flaschen in Petrol und Roségold und sogar ein Memory mit Bildern vom Brautpaar. Als Gästebuch gab es einen Globus, der Ursprünglich meinen Eltern gehörte und den wir in liebvoller Handarbeit den Farben angepasst haben und natürlich mit dem Hochzeitslogo versehen haben.

Die ganze Woche vor der Hochzeit hat es nur geschüttet. Am Hochzeitsmorgen hat man vor Nebel nicht einmal mehr Häuser gesehen aber ab 09.00 Uhr kam das bestellte Wetter und der Himmel ist aufgerissen. Einige Gäste hatten am Ende sogar einen Sonnenbrand.

Zirbe trifft Rosé, rustikal trifft elegant

Zum Essen ging es zurück in die Alm des Priesteregg. Eine wunderbare Location, die jeden beim ersten Schritt durch die Tür in ihren Bann zieht. Holz, Felle und Kissen so weit das Auge reicht. Ergänzt durch moderne, elegante Designelemente wie Lampen, Windlichter oder Blumenvasen. Bei diesem Charme muss nicht mehr viel dekoriert werden. Die kleinen und feinen Dinge präsentieren sich in den Farben Peach, Roségold, Petrol und Grau. Dafür hat das Brautpaar viel Kreativität, Leidenschaft und Zeit in die viele Kleinigkeiten mit persönlicher Note gesteckt. Ein elementarer Bestandteil ist das Hochzeitslogo, das Denise Perrine Design entwickelt hat. Dieses taucht nicht nur in der Papeterie, sondern auf nahezu allen Dekoelementen und Give-aways auf. Angefangen von der Hochzeitskerze über Taschentücher inklusive Banderole, Tütchen mit Blütenblättern, personalisierten Prosecco- und Hugo-Dosen von Deine eigene Dose, Holzbrettchen als Namenskärtchen und Gastgeschenk bis hin zur Hochzeitstorte.

Abgerundet wurde der Tag mit dem Brauttanz unter freiem Himmel. Lichterketten und Sternenspritzer mit einem passenden Anhänger im Hochzeitsdesign haben auch diesen Punkt perfekt gemacht.

Was es sonst noch gab? Hut Essen (eine Spezialität dort), Wunderkerzen (natürlich mit Logo), Lichterketten, jede Menge Romantik und einen Hochzeitstanz unter dem dunklen Firmament. Dem Himmel so nah.

Unsere Hochzeitsmusik

Mein Herz schlägt für dich – Vera Klima
Für immer ab jetzt – Johannes Oerding
Küss mich – HonigMut
Du bist – Glasperlenspiel
Liebe meines Lebens – Philipp Poisel
So viel mehr – Max Mutzke
Welt hinter Glas -Max Mutzke

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