Eine Hochzeit wie ein Festival: Kunterbuntes “Ja-Fest” Destination, herrlich ausgeflippt, Hochzeiten Farben

JA – das steht nicht nur für das wichtigste Wort an jedem Hochzeitstag. Es bedeutet auch Ja zur Liebe. Lebensfreude pur! Und JA steht für Jens & Asha – unser Brautpaar auf dieser kunterbunten Multikulti-Hochzeit. Die emotionale Trauung des Brautpaares mit indischen Wurzeln fand in der katholischen Herz Jesu Kirche in Berlin statt. Das erste After-Wedding-Bierchen gab es dann in super entspannter Runde draußen auf den Straßen Berlins. Erst später startete das Hochzeitsfestival der Superlative im Hotel Oderberger. Von Anfang an mit dabei war die Hochzeitsplanerin Kristin Schirrmeister von der Agentur Sarah Linow. Dieses inspirierende Fest durfte Katrin Andrzejewski in herrlichen Bildern festhalten.

Die Hochzeit war ein kunterbuntes Fest und verwandelte sich nach dem Dinner in ein knalliges Festival mit verschiedenen Stationen, wie Stylinglounge, Fotobox, Beerpong, Jenga & Popcornecke. Eine rasante Rollschuhläuferin hat Polaroids von den Gästen geschossen. Die Gäste waren eingeladen sich nach dem offiziellen Teil der Feier in ihre verrückten Festivaloutfits zu schmeißen.

Asha und Jens kennen sich seit ihrer Kindheit. Gefunkt hat es zwar erst später, dafür aber umso heftiger. Besigeln soll diese Liebe eine Hochzeit, die alles vereint, was das junge Paar liebt. Nach einer sehr romantischen kirchlichen Trauung folgte eine Überraschung nach der nächsten. Denn die gesamte Hochzeit lief nicht umsonst unter dem Motto JA – sie verkörperte all das, was dieses Brautpaar ausmacht. Im Festivalstil sollte mit allen Freunden und Familienmitgliedern gefeiert und getanzt werden. Dabei stachen Braut und Bräutigam in jeder Situation und in jedem Outfit heraus. Vor allem Asha strahlte in ihrem extra für sie geschneiderten Brautkleid und dem süßen Babybauch wie die Sonne.

Indische Hochzeitstraditionen für das Brautpaar

Nellum Neerum Vaikal

Beim Hochzeitsempfang heißen Jens’ Mutter und seine Schwester Jaisy sowie Asha’s Mutter das Paar willkommen als Zeichen der Verbundenheit beider Familien. Jaisy hält eine Öl-Lampe in der Hand um ihnen das Licht für ihre Zukunft zu weisen. Asha’s Mutter hält einen Teller mit Reis, Wasser und einem Palmwedel. Jens Mutter macht mit der in Wasser getränkter Palmwedel dreimal ein Kreuzzeichen auf die Stirn des Brautpaares. Der Reis symbolisiert Wohlstand und Nachkommen, Wasser steht für die Reinheit und die weichen Palmwedel für die Heiligkeit.

Vazhoo Pidickal

Das Vazhoo Pidickal ist der Segen der Mutter.
Ashas’s Mutter fragt das Publikum dreimal um Erlaubnis. Während das Publikum das Segenslied singt, legt sie ihre rechte Hand auf den Kopf des Schwiegersohnes und ihre linke Hand auf den Kopf ihrer Tochter und segnet die beiden.

Palum Pazhavum

Asha’s Mutter reinigt mit einer Wasserkanne (kindi) die Münder des Brautpaares. Danach trinken die beiden aus einem Glas Milch mit Bananen.
“Sie sind also nicht mehr zwei, sondern eins.” (Mk 10,8)
Ein Stück Kochbanane und Süßigkeiten sollen dem Brautpaar Freude bereiten.

Die Beiden hatten das Glück ihre große, internationale Hochzeit (Gäste kamen interkontinental angereist) noch kurz vor dem Corona-Lockdown feiern zu dürfen. Tagelang haben die Beiden vor der Hochzeit gezittert, ob diese überhaupt stattfinden kann und alle Gäste anreisen können. Umso größer war die Freude also, dass alle nochmal ausgelassen die Liebe des Brautpaares feiern konnten.

Bei einer lebensfrohen Feier wie dieser, dürfen natürlich akzentreiche Farben nicht fehlen. Und die gab es hier wirklich reichlich. Vorrangig die typisch indischen Farben Gold und Lila, die sich immer wieder geschmackvoll in anderen Farbspielen wiederfinden. Was an jeder Ecke ins Auge fällt, ist die Dekoration und Floristik, die bis ins Detail ins richtige Licht gerückt wurden. Die Floristin von La Belle Plante entpuppte sich als wahre Künstlerin und erschuf ein genau auf das Brautpaar und das Motto zugeschneidertes Konzept. So soll es sein!

Die Hochzeit sollte eine richtige Party werden, an die sich alle noch Jahre erinnern.

Natürlich gehört zu einer guten Festivalhochzeit ein Festivalbändchen, welches jeder Hochzeitsgast zur Erinnerung bekam und stolz den ganzen Abend über tragen konnte. Tatsächlich konnten die Gäste aber an jeder Ecke immer wieder neues entdecken. Ein Überraschungspaket der Extraklasse, entstanden mit ganz viel Liebe zum Detail und aus purer Lebensfreude heraus. So können sich die weiblichen Gäste indische Henna-Tattoos malen lassen, während die Männer sich im Jenga probieren. Es gab eine Stylinglounge, Beerpong konnte gespielt und Fotos in der Fotobox geschossen werden. Ganz besonders: Eine Rollschulfahrerin drehte immer wieder ihre Runden durch die Reihen der Gäste und schoss lustige Polaroids, die als Gastgeschenk verteilt wurden. Sind wir mal ehrlich. Allein die Fotos und das Hochzeitsvideo von Unser Hochzeitsvideo zeigen, dass diese Hochzeitsfeier so schnell keiner der Gäste mehr vergessen wird.




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