#StandUpForLove – Bundesweite Protestaktion im Fokus! Im Spotlight, Messen/Events

Wie wir euch hier ankündigten, fand heute am 9. Juni 2020 eine bundesweite Protestaktion der Hochzeitsbranche statt. Diese war ein voller Erfolg! Und zwar auf der Ebene des Fokus‘. Viele Hochzeitsdienstleister, viele von euch, viele von uns standen auf! Sie standen auf für #StandUpForLove. Für eure Hochzeit, für ihre Dienstleistung, für ihre Existenz. An dieser Stelle möchten wir allen danken, die diese Protestaktion möglich gemacht haben und das bundesweit. Denn in allen Städten Deutschlands sind wir aufgestanden, um uns Gehör zu verschaffen. Die Medien (WELT, Pro7, Sat1, ZDF, Süddeutsche, uvm.) haben dies aufgegriffen, wir stehen endlich im Fokus, können nun gehört werden. Mit Abstand, mit einer zauberhaften Deko, wie sie auf eine Hochzeit gehört, mit klaren Schildern und dem Herzen am richtigen Fleck verschaffen wir uns eine Stimme für uns und für euch!




©Frau Siemers
 

Ziele der Protestaktion unserer Hochzeitsbranche

Eine Branche steht still, aber sie steht auch zusammen. So viele Hochzeitsdienstleister sind derzeit vom Corona-Rattenschwanz betroffen. Selbstverständlich in vollem Verständnis zu allen Maßnahmen, um diese Pandemie einzudämmen. Selbstverständlich mit voller Unterstützung, damit wir alle gemeinsam heil aus dieser Situation kommen. Und dennoch: Die Branche der Liebe und mit ihr alle Hochzeitsdienstleister werden ausgeblendet. Eine für die Wirtschaft immens wichtige Einnahmequelle ausradiert, nicht gehört, nicht gesehen, als Luxusproblem abgetan. Aber allein in Deutschland und allein nur für dieses Frühjahr 2020 geht der Wirtschaft laut Capital.de bis zu einer Milliarde Euro verloren. Eine Milliarde Euro, die nicht nur unser Land stärkt. Sondern Gelder, die auch Solo-Selbständigen der Hochzeitsdienstleistungen fehlt, um zu überleben. Die Nothilfe, die zu Beginn von Corona rasant ausbezahlt wurde, sie gilt nur für Unternehmen, die Betriebsausgaben ausgleichen müssen. Nicht alle Dienstleister können solche Rechnungen vorweisen. Sondern allein ihr Leben, ihre Existenz, die sie mit ihrer Dienstleistung finanzieren. Eine Dienstleistung, die nicht nur ihre Miete und das tägliche Brot ihrer Familien begleicht, sondern auch so vielen liebenden Menschen den schönsten Tag ihres Lebens beschert. Bei den Protesten geht es also nicht darum, Maßnahmen zu verteufeln, oder darum, die Einschränkungen nicht zu verstehen. Es geht darum, nicht mehr übersehen zu werden, einen Fahrplan zu bekommen und finanzielle Unterstützung!

©Jessy Nitsche // Alina Cuerten
 

Deutschlandweite Protestaktion von Hochzeitsdienstleistern

In ganz Deutschland fand nun dieser wichtige bundesweite Protest statt: Hamburg, Freiburg, Stuttgart, Berlin, Düsseldorf, München, Mainz, Mannheim, Schwerin, Hannover und Kiel. Über 300 Hochzeitsdienstleister standen vor Ort für uns alle und mit uns auf! VIELEN DANK! Mit Hilfe perfekt abgestimmter Organisatoren, wie beyond tales und Ankatrin Andresen in Kooperation mit dem Bundesverband der Hochzeitsdienstleister (BVdH), und mit Hilfe aller Unterstützer zeigte die Branche der Liebe eines deutlich: Wir halten zusammen, wir sind ein Team, wir wollen, dass es weitergeht. So viele Ideen stehen im Raum, so viele kreative Möglichkeiten, die für den Schutz aller perfekt umgesetzt werden können, um dennoch schöne Hochzeiten zu feiern. Aber die Regierung übersieht diese Branche, übersieht die Wichtigkeit, übersieht die Unterstützung, die dringend benötigt wird. Fast alle Branchen sind bereits wieder im Einsatz und das sogar mit vorherigen Unterstützungen vom Staat. Die Hochzeitsbranche? Sie steht still und wird einfach unter den Teppich gekehrt. Der Bundesregierung muss klar werden, dass die Hochzeitsbranche weit mehr ist, als nur ein paar Solo-Kreative, die sich auf einer Spielwiese austoben. Die Hochzeitsindustrie ist ein wichtiger Teil der gesamten Wirtschaft, was einfach nicht ignoriert werden darf. Es geht nicht darum, Lockerungen zu erzwingen. Es geht darum, einen klaren Fahrplan zu erhalten, um Brautpaaren weiterzuhelfen, Fragen zu beantworten, Lösungen zu ersinnen. Es geht darum, dass kein Dienstleister seine detailverliebte Arbeit verliert, weil er im Dunkeln sitzt und das Land oder die Länder ihm kein Licht reichen. Es geht darum, weitermachen zu können. Natürlich mit verständlichen Einschränkungen – aber mit einem klaren Plan, an den wir alle uns halten können. Denn die Liebe lebt und sie darf nicht übersehen werden!

©Diana Frohmüller // Rossi Photography // Loredana La Rocca

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