Rustikale Scheunenhochzeit mit Vintage-Chic Hochzeiten, romantisch süß, rustikal schön Farben

Ja, es gibt sie, unsere täglichen Highlights und die rustikale Scheunenhochzeit von Melanie und Peter gehört definitiv dazu und zaubert uns schon den ganzen Tag ein breites und glückliches Grinsen aufs Gesicht. In einer atemberaubenden Location zum Träumen – die alte Scheune der Fürstliche Remise in der Domäne Mittel-Gründau – kamen Gäste aus nah und fern an diesem wunderschönen Augusttag zusammen, um die Liebe dieser beiden Lovebirds auf einzigartige und persönliche Weise zu feiern.

Dieser verträumte Ort mit zum Teil mit freiliegenden Mauerwerk und Dachbalken ist überaus romantisch, ein wenig schick und nicht zu rustikal und war geradezu perfekt für all die selbst organisierten und gebastelten Dekorationen, die sich das Brautpaar für ihr großes Fest vorstellte. Jute-Mitteldecken, bunte Häkeldeckchen in verschiedenen Farben und Mustern, gemischte Vintage-Vasen – geliehen von der Oma der Braut, Bronze-Eulen oder Bronze-Äpfeln, die als Halterungen für die Tischnummerkarten dienten, eine Vintage-Pillendose als Ringschachtel – wiederrum eine Leihgabe von der Mutter der Braut, sind nur wenige von unzählig vielen Details, die dieses Fest so wunderhübsch aussehen lassen. Auch das herrlich und farblich bunt gemischte Blumenarrangements von Gärtnerei Itt ist das reinste Vergnügen.

Aber was dieses Hochzeitsfest erst richtig zum Leuchten bringt, ist das wunderhübsche und sehr sympathische Brautpaar. Und ganz ehrlich, jedes Mal wenn wir die Braut in diesem fantastisch, inspirierenden Bilderfeuerwerk von Hannah Lebershausen / Lebendige Fotografie entdecken, entfacht unsere Liebe für dieses hinreisende Helena Harfst Couture Brautoutfit ins Unermessliche. Dieser wahrgewordener Traum aus Spitze und Tüll, ist eine augenscheinliche Bereicherung für die deutsche Hochzeitsmodenwelt.

Helena Harfst ist eine wunderbare Designerin, der es darauf ankommt, dass sich die Braut in ihrem Brautkleid wirklich wohl fühlt. Nachdem ich in sechs „normalen“ Brautgeschäften in halb Deutschland unzählige Kleider anprobiert hatte und immer mit einem total schlechten Gefühl nach Hause gefahren bin (die meisten Kleider sind einfach wie übertrieben weiblich geformte „Panzer“, die man überstülpt und damit seine natürliche Figur komplett verhüllt!), habe ich mich entschieden, einen Termin bei Helena Harfst zu vereinbaren, deren Webseite ein anderes Konzept zu vermitteln schien. Von der ersten Minute an habe ich mich dort wohl gefühlt, und habe gewusst, dass ich dort auf jeden Fall mein Kleid kaufen möchte. Schnell hatte ich zwei Modelle in der engeren Auswahl. Die finale Wahl ist dann auch schnell gefallen, weil ich schöne, qualitativ hochwertige Spitze mag, und mich besonders auch die verspielte, außergewöhnliche Schönheit des Tüllrockes verzaubert hat. Auch das Haarteil wurde von Helena Harfst angefertigt und bestand aus Pfauenfedern mit einem Spitzendetail.

Wir wollten eine Zeremonie und Feier haben, die unsere Persönlichkeiten reflektiert, die nicht übertrieben und gekünstelt wirkt, sondern natürlich, gelassen, fröhlich, bunt, die schönen alten Dinge wertschätzend, und jazzig.

Wir haben uns viele Hochzeitsfotos im Internet und in Zeitschriften angesehen, und dabei ist mit Sicherheit so mancher Eindruck hängengeblieben, den wir in die Gestaltung unserer Hochzeit mit einfließen haben lassen. Letztlich haben wir aber unseren eigenen Stil entwickelt, indem wir bei jedem Detail mit viel Mühe die Option auswählten, die uns beiden wirklich richtig gut gefallen hat.

Wir haben unsere Einladungskarten selbst mit einem professionellen Grafikprogramm entworfen. Es war sehr viel Arbeit, vor allem sich in das Programm einzuarbeiten und ein Design zu erarbeiten, aber letztlich sind wir total stolz auf das Ergebnis und froh, dass wir es selbst in die Hand genommen haben, statt uns für vorgefertigte Einladungskarten zu entscheiden. Für die Antwortkarten haben wir Kunstdruck-Postkarten mit Bildern von Pierre-Joseph Redouté verwendet. Die Blumen-Zeichnungen waren eine schöne Ergänzung zu den Kraftpapier-Einladungen.

Peter ist jüdisch, ich bin katholisch. Wir haben uns für eine freie Trauungszeremonie entschieden, in die wir verschiedene Elemente aus unseren beiden Traditionen haben einfließen lassen. So gab es z.B. ein jüdisches Traubaldachin (Chuppah), eine jüdische Segnung mit Wein, das Zerbrechen von Glas (eine jüdische Tradition), eine christlich Hochzeitskerze und Fürbitten, die ebenso christlich sind. Auch kamen Freunde und Familie von Peter’s Seite aus den USA angereist und da ein Teil meiner Familie nicht gut Englisch spricht, haben wir die Trauung in zwei Sprachen gestaltet.

Das Holzgestell unserer Chuppah für die Zeremonie wurde von meinem Papa gebaut, und wir haben sie mit bunten Bändern und einer großen Häkeldecke dekoriert. Zwei Bäumchen mit weißen Bändern standen links und rechts neben der Chuppah und darunter standen Metallboxen als Beistelltische für Hochzeitskerze und Familienkerzen und eine Vintage-Vase für meinen Brautstrauß stand auf der Metallbox.

Wir haben uns Bilder gewünscht, die romantisch, weich und kunstvoll sind, und die die Gefühle dieses besonderen Tages in unserem Leben auf eine schöne und interessante Art und Weise einfangen.

Aus einer Vorauswahl von mindestens acht Fotografen haben wir uns dann für Hannah entschieden, da ihre Bilder uns einfach super gut gefallen haben, und Hannah außerdem eine sehr liebe Person ist. Ihr perfektes Englisch war ein weiterer Pluspunkt, der die Zusammenarbeit am Hochzeitstag total angenehm gemacht hat.

Ich habe mal einen Satz von einer Designerin gelesen, die gesagt hat, man solle sich bei der Hochzeitsdekoration nicht zu viele Sorgen darüber machen, dass verschiedene Gegenstände und Details farblich oder stilistisch nicht zueinander passen könnten – wenn man sich einfach auf seinen Geschmack verlasse und jedes Detail danach auswähle, dann entstehe insgesamt ganz automatisch ein schönes und interessantes Gesamtbild. Das haben wir versucht, bei der Detailplanung unserer Hochzeit zu berücksichtigen, und wir finden, dass das Ergebnis bestätigt, dass die Dame Recht hat.

Vor dem Eingang der Scheune stand ein Vintage-Tisch mit unserem Zeremonieprogramm, welches auf einem rustikalen Buchhalter angebracht war. Daneben lagen liebevoll genäht und befüllte Reispäckchen für alle Gäste, die von meinen besten Freundinnen angefertigt wurden.

Für die Feier überraschten die Freundinnen das Brautpaar und die Gäste mit Einwegkameras und einer „To-Do-Liste“ für witzige Fotos, die auf den Tischen bereit standen. Auch hing in der Scheune eine Wäscheleine mit einer bunten Mischung aus verschiedenen Postkarten, die an Melanie & Peter adressiert sind. Fast alle wurden von den Gästen mitgenommen und wir bekommen nun für mehr als ein Jahr jede Woche eine nette Postkarte zugeschickt, die uns an den tollen Tag mit unseren Lieben erinnert.

Als Gastgeschenke gab es kleine Kraftpapier-Boxen mit einer kleinen Dose Oolong-Tee (Bhao Zhong), einem wiederverwendbaren Stoff-Teebeutel, und zwei Pralinen. Für die Gäste, die im Hotel in der Gegen des Hochzeitsorts übernachtet haben, gab es außerdem Willkommenstüten mit nützlichen Kleinigkeiten für unterwegs, wie Müsliriegel, Flasche Wasser, Handcreme, Kaugummis, Gummibärchen, Reinigungstücher, usw).

Es war super schön zu sehen, wie sich all unsere Mühe mit den Vorbereitungen in einer wunderbaren „Gesamtkomposition“ zusammengefügt haben. Das war wirklich eine tolle Belohnung für all den Stress, den wir doch in den Monaten vor der Hochzeit hatten. Es gab viele Dinge, die am Hochzeitstag noch viel besser waren, als wir es gewagt hätten, uns zu erträumen – zum Beispiel das Menü, und das wunderbare Servicepersonal.

Natürlich war nicht jedes klitzekleine Detail komplett perfekt, aber das hat den Tag eigentlich sogar nur noch bereichert. Unglaublich, dass alles so schnell vorüber ging. Aber die Erinnerungen und die wunderschönen Fotos sowie das Video werden uns unser Leben lang begleiten.

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