Romantische Kitzbühel Hochzeit und ein Alexander McQueen Kleid budget freundlich, Hochzeiten Farben

Mit Blick auf den Hahnenkamm und Wilden Kaiser in Tirol sorgte Alexandra und Gerds Ja-Wort für gigantische Stimmung. Und obwohl sie bereits ganz kurzentschlossen im Jahr 2010 auf einer Neuseeland-Pazifik Reise an einem wunderbaren Strand in Weiß heirateten, ließ der Gedanke von den Beiden nicht ab, diesen Moment noch einmal zusammen mit Familie und Freuden zu erleben.

Alexandra hatte keine genaue Vorstellung von ihrem Hochzeitskleid, aber es sollte auf keinen Fall weiß sein und dann bei der täglichen Suche im Internet entdeckte sie dieses atemberaubende Alexander McQueen Kleid, in ihrer Lieblingsfarbe zart-rosa. Ein wunderbarer Hochzeitstag, gefeiert genau wie der Stil des Kleides, nämlich luftig, leicht und romantisch.

Alexandra sagt:

Inspiration:
Natürlich von Anfang an Hochzeitswahn, mein Kleid von Alexander Mcqueen und der Trauungsort Kitzbühel an sich. Der Rest entstand wie ein Traum in meinem Kopf, den ich nach und nach in die Realität umzusetzen versuchte.

Dekoration:
Dekoration ist meine Leidenschaft! Die Hochzeitseinladungen und Menükarten zierten große, dennoch zarte rosafarbene Blumen, einzelne Blüten trugen die Aufschrift “verliebt, verlobt, verheiratet”. Das Konzept sollte moderne Romantik mit viel Leichtigkeit widerspiegeln. Die Blumen griff ich bei der Tischordnung auf und gestaltete auf einer großen weißen Leinwand Blumen, auf deren Blüten die Namen der einzelnen Gäste standen. Die Blumenknospe zeigte die Tischnummer an. Als Pendant zur Romantik kombinierten wir Holz passend zu Kitzbühel und Tirol. Holzscheiben fanden sich in Herzform auf der Einladung und am Tisch in Form von Namensschildern wieder. Die Baumscheiben haben wir selbst geschnitten, geschliffen und mit der Hand im Schriftzug der Einladungen beschriftet. Außerdem ließen wir im selben Stil der Einladungen Wunschkarten drucken, die mit rosa farbenen Bändern verziert und auf unserem Wunschbäumchen, das nun in unserem Garten einen Platz gefunden hat, befestigt werden konnten. Alles bis auf den Blumenschmuck habe ich selbst mit sehr viel Liebe und Freude hergestellt. Die Blumen sollten viele verschiedene Rosa töne, ein zartes Grün und ein helles Lila tragen und luftig leicht wirken, wie mein Kleid. Dazu wurden sie in vielen kleinen Vasen am Tisch platziert. Highlight waren die eigens für die Hochzeit hergestellten schmiedeeisernen hohen Kerzenständer, an denen mittig ein Blumenkranz befestigt und die mit rosa Stumpenkerzen beleuchtet wurden. Für das Standesamt fertigte eine Freundin eine Wimpelgirlande in den passenden Farben mit dem Schriftzug “Love” und unseren Initialen an. Außerdem zeigte ein selbst gebautes, großes Holzschild den Gästen stets die richtige Richtung.

Gastgeschenke:
Dabei war es mir sehr wichtig etwas Persönliches, etwas selbst Gemachtes, zu verschenken. Ich bereitete Marillenmarmelade zu und füllte sie in kleinen Einmachgläsern, die ich mit rosa Schleifen verzierte, ab.

Hochzeitplanungsgeheimnis:
Mein Tipp ist es früh genug mit der Planung zu beginnen und sich ein Konzept zu überlegen. Und dann nach den passenden Partner zu suchen, die dem eigenen Stil entsprechen.

Erwähnenswerte Details:
Nachdem viele unserer Gäste länger anreisten und wir bereits am späten Vormittag getraut wurden, suchten wir nach einem passenden Rahmenprogramm für den Nachmittag. Wir griffen eine Kitzbühler Tradition, den Kirtag, auf. Musiker, mit Gitarre und „Quetsch´n“ (Ziehharmonika) ausgerüstet, holten die Gäste vom Standesamt ab und begleiteten sie hinauf zur Streifalm am Fuße des Hahnenkamms. Dort stärkten wir uns und feierten ausgelassen beim Baumstamm sägen, Nageln und Hufeisenschießen. In Tirol sind Dirndl und Lederhose Tradition. Wir versuchten beides miteinander zu verbinden und zogen uns deshalb am Kirtag um. Auch unsere Gäste gaben ein farbenfrohes, abwechslungsreiches Garderobenbild ab.

Resümee:
Wir waren froh als der Tag näher rückte, langersehnt endlich stattfand und traurig als es vorbei war. Mir war es von Anfang an sehr wichtig, dass sich alle wohl fühlen und Spaß haben. Ganz ohne Zwang, es sollte ein Freudenfest werden. Die Hochzeit trug durch und durch unsere Handschrift, sie spiegelte uns und unsere Liebe wieder und ich denke darin lag auch das Geheimnis für das Gelingen!

Das könnte dir auch gefallen

Noch mehr Beiträge
1 Kommentar Hinterlasse eine Antwort

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Unsere Sponsoren
Placeholder Medium Rectangle Placeholder Medium Rectangle

You need to login or register to bookmark/favorite this content.