Reit im Winkl Winterhochzeit von Nancy Ebert Fotografie Eleganz pur, Hochzeiten, stylisch hipp Farben

Es wird immer noch oft unterschätzt, wie viel Schönheit und Romantik in einer Winterhochzeit stecken kann. Und Magie heißt das Wort, welches dieses Liebesfest von Ian und Sarah beschreibt, vor allem wenn die Geschichte zweier Menschen mit einem derart schönen Happyend verbunden ist:

Ian und ich haben uns auf Sansibar kennengelernt, als er dort gearbeitet hat und ich in Äthiopien. Seither haben wir viele tränenreiche Abschiede an Flughäfen, Bahnhöfen und in Hotelzimmern hinter uns. Bis wir uns das erste mal länger als 3 Wochen gesehen hatten, waren wir bereits in 7 Ländern dieser Erde. Als Ian mir dann knapp 6 Monate vor unserem Hochzeitstag den denkbar romantischsten Heiratsantrag machte, sollten einsame Skype-Nächte und Stunden-Zählen bis zum nächsten Treffen endlich vorbei sein. Nun diesen Tag zu feiern mit all unseren Freunden und der Familie war ein so großes Geschenk für uns. Am Morgen waren wir so entspannt und glücklich endlich ja zueinander sagen zu können. Niemand war aufgeregt oder zweifelnd, es war alles richtig. Wir haben wirklich großes Glück und das schätzen wir jeden Tag. Für immer.

Die leichten Kleider im bohemian Stil von Free People, die vom Bräutigam selbstgebackene Hochzeitstorte, der Schnee, dieses wunderschöne und überglückliche Brautpaar, einfach jedes nur kleinste Detail, was wir in den zauberhaften Bildern der umwerfenden Fotografin Nancy Ebert entdecken dürfen, lassen unsere Herzen vor Freude auf und ab hüpfen. Wir haben es ja immer gewusst: Winterhochzeiten erobern Herzen im Sturm und diese hier ganz sicher auch eure!

Unsere Location:
Ich fahre mit meiner Familie schon seit meiner Kindheit in den kleinen verschlafenen Ort an der Grenze zu Österreich. Als sich der Winter als Termin heraus kristallisierte kam meiner Mama und mir die Idee, dass so eine Hochzeit im Schnee doch wesentlich spannender ist, als im grauen Rheinland. Da nun auch noch die Familie meines Mannes aus Südafrika und England und meine Trauzeugin aus Australien anreisen konnten, war klar, dass diese zauberhafte Winterkulisse für alle etwas ganz Besonderes werden würde.

Inspiration:
Wir wollten eine kleine Feier mit unserer engsten Familie und Freunden. Die Organisation im Vorfeld ist bei einer internationalen Hochzeit zwar etwas aufwendiger, aber die Gesichter von Gästen, die das erste mal so viel Schnee sehen, entschädigt für alles. Mit einer Winterhochzeit im Schnee war für viel Atmosphäre gesorgt, es war einfach zauberhaft. Uns war sogar nach einer spontanen Schneeballschlacht zumute – wie zwei kleine Kinder. Und am Abend lasen wir unsere Gelöbnisse vor dem Kamin. Für uns die perfekte Kulisse.

Unser Ringe:
Meinen Verlobungsring hat Ian bei einer Goldschmiedin in Südafrika anfertigen lassen, mit Goldschmuck aus der Familie und Diamanten seiner Mutter und seiner Oma, die seit über 120 Jahren in der Familie sind. Dort hat er dann den außergewöhnlichen Vintage-Ring designt, da er von meiner Trauzeugin Tipps bekam, dass ich alte Ringe liebe. Unsere Eheringe haben wir auch in Südafrika anfertigen lassen.

Dekoration:
Wir hatten Unmengen an Teelichtern aus Bauernsilber gesammelt, die haben es abends sehr gemütlich gemacht. Als Namenskärtchenhalter dienten kleine Tannenzapfen, die passten super in das Winterkonzept. Die großen Proteas fanden in kleinen Weck-Gläsern Platz. Die Menükarten hatten die kleinen Fuchsdetails wie in unserer Einladung.

Unsere Hochzeitstorte:
Die Torte hat mein Mann komplett selbst gemacht. In mühevoller Handarbeit hat er jede einzelne Rose und jedes Blütenblatt auf der Torte geformt und den Kuchen, der eine Spezialität seiner Oma ist, bereits in Südafrika gebacken. Der 16 kg schwere Kuchen ist dann von Südafrika nach England, von da in unsere Heimatstadt Düsseldorf und dann weiter nach Reit im Winkl gereist, bevor wir ihn dann am Tag anschneiden durften.

Gastgeschenke:
Wir waren kurz zuvor in Thailand und haben kleine handgemachte Spiele (Mensch ärger dich nicht, Jenga, Domino, Vier gewinnt…) aus Echtholz mitgebracht. Diese sollten dabei helfen, auch mal das Smartphone zur Seite zu legen und mit dem Partner und der Familie etwas Schönes zu machen.

Erwähnenswerte Details:
Die Protea ist die Nationalblume Südafrikas und sollte unbedingt ein Teil meines Brautstraußes sein. Am Tag selbst habe ich erfahren, dass sie leider nicht in den Strauß eingearbeitet werden konnte, da sehr große Blüten geliefert wurden. Das schockt an so einem Morgen dann aber auch nicht mehr, ich wollte einfach Ian sehen.

Unsere Fotografin:
Meine Freundin hatte einen von Nancys Blogeinträgen im Internet entdeckt und mir geschickt. Ab da war es um uns geschehen. Sie macht in unseren Augen einfach die schönsten Hochzeitsfotos Deutschlands und ist dazu noch unglaublich sympathisch. Sie musste es einfach werden. Ihre Perspektiven, das spätere feine Editing, die Jugendlichkeit in den Bildern, sie hat wirklich einen besonders ausgefallenen Stil, den wir lieben. Ian und ich sind nämlich beide extrem vernarrt in die Fotografie, daher haben wir besonderen Wert darauf gelegt, dass wir tolles Bildmaterial zur Erinnerung haben. Ich bin mal Fallschirm gesprungen, so ähnlich ist es bei deiner Hochzeit. War ich überhaupt dabei?

Hochzeitplanungsgeheimnis:
Ich fand die Planung mit kleinem Budget und aus der Ferne oft reichlich frustrierend. Daher hab ich mich auch früh zusammengerissen und zurückgelehnt. Bis eine Woche vor der Hochzeit haben wir uns nach Thailand verdrückt und sind mit dem Rucksack vom Norden in den Süden gereist. Es gab einfach zu viel gutes Essen, plötzlich hatten wir Sorgen, dass wir nicht in unsere Hochzeitssachen passen würden. Hauptsache ist einfach, dass die Menschen dabei sind, die einem wichtig sind und die einzigartigen Momente teilen. Dann wird der Tag so romantisch, wie man es nicht mal zu träumen gewagt hätte.

Resümee:
Schönster Tag im Leben, egal wie furchtbar kitschig das klingt. Irgendwann werden wir noch groß in Kapstadt feiern, Hochzeitstage sind einfach zu schön!

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