Detailverliebte Burghochzeit von Theresa Povilonis Photography Hochzeiten, romantisch süß Farben

Es ist Hochzeitsmontag und die Freude hier ist übergroß, darüber dass dieses Brautpaar uns mit ihrer unglaublich, schönen DIY-Hochzeit inspirieren möchte. Und das gelingt den Beiden im Handumdrehen, denn nur ein einziger Blick in die traumhafte Bildergalerie von Theresa Povilonis Photography verrät, mit wie viel Mühe und Liebe dieses Hochzeitsvergnügen ausgestattet wurde. Mit nur 36 Hochzeitsgästen war das Motto, klein aber fein und alteingesessene Hochzeitstraditionen warf das Brautpaar über Bord, um ihren Hochzeitstag den ganz persönlichen Charakter zuzumessen. So wurde die Braut zum Beispiel vom Trauzeugen des Bräutigams zum Traualtar geführt.

Elisa und Thomas, wir schulden euch was! Denn eure wunderbare Geschichte mit all den liebevoll, gestalteten DIY-Projekten und feinen Details, ist eine Inspiration die wir nicht mehr missen möchten.

Elisa sagt:

Location:
Für uns war von Anfang an klar, dass unsere Hochzeit auf einer Burg stattfinden muss, am besten mit schöner Aussicht. Genau das haben wir mit der Mittelburg gefunden. Zudem noch die Möglichkeit alles selbst zu gestalten, an keinen Dienstleister gebunden zu sein und bereits einen Tag vor der Hochzeit aufzubauen und zu dekorieren und den Tag nach dem Fest ohne Stress wieder abbauen zu können (da pro Wochenende immer nur eine Hochzeit dort gefeiert wird).

Dekoration:
Die Dekoration entstand komplett in Eigenregie mit Hilfe von Trauzeugen und Familie. Die Tischdeko bestand aus Holzscheiben, die für uns vom Brautvater zurecht gesägt wurden. Die Gläser waren Einmach-, Gurkengläser, die wir in unserer Planungszeit gesammelt hatten, die wir dann mit Bändern umwickelten. Die Blumen habe ich zusammen mit meiner Trauzeugin einen Tag vor der Hochzeit im Blumenladen abgeholt und in den vorhandenen Vasen arrangiert. Die PomPoms haben wir auch in unseren Hochzeitsfarben, weiß und orange selbst gebastelt. Der Hochzeitsbogen für die Freie Trauung war ebenfalls ein DIY-Projekt, wir haben alles mit orangefarbenen Stoff umwickelt und Thomas‘ Trauzeugin hat die weißen Rosen daran befestigt. Auch gab es ein sogenanntes „Eingangstor“ zur Freien Trauung, welches wir aus zwei Gartenzaun-Teilen (aus dem Baumarkt) zusammenbauten und ebenfalls mit PomPoms und Blumen dekorierten. Auch beim Wegweiser half uns Thomas Vater und zimmerte aus einem alten Hocker, einer Gardinenstange und einer kleinen Holzplatte alles zusammen. Die Menükarten haben wir selbst am PC gestaltet und gedruckt. Die Sitzordnung und den Tagesablauf hat meine Trauzeugin auf Leinwände gemalt. Von ihr wurde auch das Bild des sich küssenden Paares gezeichnet, auf dem die Gäste ihre Fingerabdrücke als Luftballons hinterlassen haben.

Unsere Hochzeitstorte:
Schon als wir vor über einem Jahr in die Nähe von Heidelberg zogen, verliebten wir uns sofort in einen kleinen Pralinenladen in der Heidelberger Innenstadt. Als wir bemerkten, dass sie auch Hochzeitstorten im Sortiment hatten, suchten wir nicht weiter. Das Besondere an unserer Torte war, dass es sich um eine Mousse-Füllung handelt, die damit leichter ist als die übliche Buttercreme. Dank der Kombination von zwei durchgängigen Tortenböden auf zwei Etagen und dazu kleinen Törtchen konnten wir unseren Gästen außerdem viele verschiedene Geschmacksrichtungen anbieten.

Gastgeschenke:
Es gab sogenannte Pralinenlollies im Braut- & Bräutigamgewand.

Hochzeitstanz:
Unser Hochzeitstanz war ein Stehblues, da Thomas nicht gerne tanzt und schon gar nicht klassisch. Ich fand es einen guten Kompromiss, diese Tradition trotzdem auf unsere Art zu leben. Das Lied war „The boy I’m gonna marry“ von Darlene Love. Wir hatten einige Wochen vor der Hochzeit den Film “Vater der Braut” gesehen, den ich schon seit meiner Kindheit liebe, und darin kommt dieses Lied vor. Wir fanden es von Rhythmus und Text sofort sehr schön und entschieden uns deshalb spontan dafür.

Hochzeitplanungsgeheimnis:
Sich am besten viel Zeit nehmen, um die Planungszeit so entspannt wie möglich zu genießen. Gerade bei DIY-Hochzeiten sich genau überlegen, was sich wirklich lohnt, selbst zu machen und was vielleicht doch einfach zu viel Aufwand ist. Auch mal eine Idee verwerfen, weil sie zu aufwändig ist – oft ist weniger mehr. Viel Wert auf die Auswahl der Dienstleister legen, denn sie sind es, die einen perfekten Hochzeitstag ausmachen. Wenn man viel recherchiert, kann man richtige „Schätzchen“ finden. Nur das machen, worauf man wirklich Lust hat und sich zu nichts drängen lassen. Aktivitäten wählen, die einen als Paar widerspiegeln und ruhig mal alte Hochzeitstraditionen nach eigenem Geschmack neu interpretieren.

Erwähnenswerte Details:
Uns war es wichtig, dass die Hochzeit zu 100% zu uns passt. Die Atmosphäre sollte an eine lockere Gartenparty erinnern und wir wollten einen kleinen Kreis, damit wir auch genug Zeit für jeden Gast haben. Außerdem war uns wichtig, dass wir ein leckeres Essen servieren, da wir privat auch Essen gehen und viel mit Freunden kochen. Während unserer Paarshootings wurden die Gäste durch den wundervollen Zauberkünstler Timo Brecht http://www.timo-brecht.de/ unterhalten, Mit sogenannter Close-up-Zauberei, wie Kartentricks verzaubert er wortwörtlich unsere Gäste.

Resümee:
Der Tag war so viel schöner als wir uns das erträumt hatten. Alles was wir geplant hatten, hat sich so wundervoll zu einem perfekten Gesamtbild zusammengefügt. Dazu haben vor allem unsere Freunde und Familien beigetragen, die ebenso viel Herzblut in die Vorbereitung gesteckt haben wie wir. Auch wurden wir mit tollen Reden und einem selbstgeschriebenen Rap überrascht. Wir konnten uns Zeit für jeden einzelnen unserer Gäste nehmen, aber auch für uns zwei selber, um den Tag in vollen Zügen zu genießen. Und vor allem auch unsere Dienstleister haben alle einen so genialen Job gemacht – man merkte sofort, dass jeder liebte, was er tut!

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3 Kommentare Hinterlasse eine Antwort
  1. Die Tischläufer gab’s bei Depot. Bin mir allerdings nicht sicher, ob es sie aktuell noch gibt.

  2. Oh wie schön. Ich bin selbst am Deko planen, gerade auf der Suche nach Tischläufern und sehe diese schlichten graubraunen bei euch. Wo habt ihr die denn her?

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