Lieben wie Frida Kahlo Hochzeitstrends, Sommer Farben

Wie sieht die wahre Liebe aus? Die mexikanische Künstlerin Frida Kahlo malte sie in leuchtenden Farben. Gibt ihrem Betrachter südamerikanische Lebensfreude mit und inspiriert damit auch heute noch viele Brautpaare. Color Blocking als Hochzeitsinspiration im Palmenhaus Innsbruck, wundervoll festgehalten von FORMA Photography. Und Frida als Braut.

Lebendiges Magenta und aztekisches Purpur, wie das alte Blut des Birnenkaktusses, treffen auf die Nüchternheit von Marineblau. Aber auch Zärtlichkeit kann von diesem Blau sein, die sich in warmes Grün hüllt und mexikanische Liebe erahnen lässt. Bunt und dennoch in sich stimmig. So malte einst die südamerikanische Legende Frida Kahlo die Leidenschaft. Heute ist sie bloß ein Mythos, der sich melancholisch an den mexikanischen Farbkanon hängt und mit ihm an Kunst und Liebe einer besonderen Frau in der Kunstgeschichte erinnert. Volkstümlicher Surrealismus wird dieses Mal jedoch zum malerischen Farbenrausch einer kunstvollen Liebe zweier Menschen: Braut und Bräutigam. Unter dem Schutz grüner Palmenblätter, die sich schwer über den Köpfen des Brautpaares neigen und zu kleinen Dächern über der farbenfrohen Picknickdecke werden, leuchtet uns ein buntes Hochzeits-Ensemble entgegen. Reihum scheinen kleine Kakteen in ihren Terrakotta-Töpfen über die bunt gestreifte Decke zu tanzen, weichen dabei kleinen Blumenarrangements in Rot, Gelb und Grün aus, um letztendlich zwischen exotischen Früchten wie Orangen, Mangos und Ananas Ruhe zu finden. Ein kleines Plätzchen Mexiko inmitten des Tiroler Palmenhauses. Vor der deckenhohen Fensterfront des Glashauses wartet bereits die von Blattwerk flankierte Braut. Frida, oder etwa doch nicht? In ihrem locker fallenden Brautkleid aus Leinen, den weiten langen Ärmeln und zarten Stickereien erinnert sie an die lateinamerikanische Malerin, die nur zu gerne ihre Weiblichkeit mit üppigen Tehuana-Trachten und traditionellem Frauenschmuck der indigenen Bevölkerung Mexikos betonte. So auch die Braut. Der farbintensive Blumenschmuck ergänzt Frida-typisch die strenge Hochsteckfrisur und findet sich erneut im üppigen Brautstrauß wieder. Ausdrucksstark und leidenschaftlich im Kolorit des Südens. Und so erhält das satte Grün der Naturkulisse lebendigen Frohmut, der in Form von Magenta, Purpur, Sonnengelb und Marineblau wie aus einem Kahlo-Gemälde entsprungen scheint.

Take a lover who looks at you like maybe you are magic. -Frida Kahlo

Wer stilvollem Weiß südländische Lebensfreude einhauchen möchte, der tut das mit dem Farbkanon von Frida Kahlo selbst, den sie einzigartig beschrieben in ihrem Tagebuch festgehalten hat: rötliches Purpur, Braun wie die Farbe des Muttermals, Laubgrün, blutiges Magenta sowie Kobaltblau als Farbton der Liebe. Und Schwarz. „Denn nichts ist schwarz, wirklich überhaupt nichts. “Farbnuancen, die nach Lust und Laune miteinander kombiniert werden und ein Color-Blocking-Kunstwerk für Liebende ergeben. Frische Früchte, farbige Kerzen und Kakteen werden dabei zu besonderen Hochzeitsdetails, die mit warmem Gold besonders einladend glänzen. Seinen Höhepunkt erhält das Farbenspiel im ausdrucksstarken Makeup der Braut, welches mit seinen feuerroten Lippen, dem leuchtenden Nagellack sowie den dunkel geschminkten Augen und Brauen die Schönheit zum kunstvollem Opus werden lässt. So soll es durch üppig begrünte Hochzeitslocations gehen – Palmenhäuser, Gärtnereien oder durch den romantisch verwachsenen Garten. Dabei heißt es in Sachen Blumendekoration „mehr ist mehr“ und an sattgrünem Blattwerk und großen, bunten Blütenköpfen sollte nicht gespart werden. Fangen wir doch beim XXL-Blumenkranz an und hören bei den einzelnen Blumensträußchen, die zu leuchtenden Farbexplosionen werden, auf. Ein Farbenrausch der Liebe!

Das könnte dir auch gefallen

Noch mehr Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Unsere Sponsoren
Placeholder Medium Rectangle Placeholder Medium Rectangle

Du musst angemeldet sein oder dich registrieren um den Inhalt zu favorisieren.